Solidaritätsbrief

Sehr geehrter Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Herr Armin Laschet,
sehr geehrte Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Frau Ursula Heinen-Esser,
sehr geehrter Bundesminister für Wirtschaft und Energie Herr Peter Altmaier,
sehr geehrte Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Frau Svenja Schulze,

die Rodung des Hambacher Forstes im Dienst des Braunkohleabbaus und der Gewinnsicherung des RWE-Konzerns
ist eine Entscheidung, die keine/r der nächsten Generation glaubwürdig erklären kann.

Ähnlich sind Nachgeborenen über die demokratische Wahl eines Verbrechers 1933 fassungslos, dessen Gräueltaten jetzt schon mitten im Bundestag von Abgeordneten der AfD geleugnet werden. Ihr politischer Einfluss steigt.

Heute wird mit staatlicher Unterstützung gegen die eigene Überzeugung

– Klimaschutzerklärungen
– die Reduzierung der Fluchtgründe für der Menschen aus dem Süden

mit einer unglaublich geradezu kriegerischen Gewalt – Bilder vom Einsatz der 4000 Polizisten – gegen die für diese gemeinsamen Ziele gewaltfrei eintretenden Bürger vorgegangen.

Ein solches Vorgehen hat den Blick auf unsere Zukunft verloren und zerstört
– den inneren Frieden,
– das Vertrauen in die politische Führung
– fördert Politverdrossenheit und öffnet damit das Tor zu inneren Katastrophen.

Bitte räumen Sie den Weg in diese neue Katastrophe nicht weiter frei:

* Treten Sie notwendige politische Entscheidungen nicht an wirtschaftliche Einzelinteressen ab!
* Stützen Sie das Zukunftsengagement der Bürger, die unsere politischen Ziele unterstreichen!
* Achten wir gemeinsam auf die uns allen anvertraute Natur!

Ihnen ist die Ausgestaltung des Rechts anvertraut, das ein waches Engagement ermöglichen soll:
Stoppen Sie die Rodung des Hambacher Forstes als Zeichen der Glaubwürdigkeit unserer politischen Ziele!
Halten Sie den Zug in die Vernichtung unserer Welt an!

Mit freundlichen Grüßen
Christian Herwartz, Berlin

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